Bäcker

Bäcker waren im Mittelalter gemeinhin angesehen Handwerker. Schon sehr früh schlossen sie sich zu Zünften zusammen, sie gehörten zum sogenannten „ehrbaren“ Handwerk. Die zunftregeln waren sehr streng, die Qualität des Brotes unterlag der öffentlichen Kontrolle. Die Arbeit in den meist recht einfach ausgestatteten Backstuben war beschwerlich und dauerte lang. Außer einem Backofen waren nur einfache Teigtröge, Holzschieber und Körbe für Brot und Brötchen vorhanden. Haupterzeugnis war Brot aus unterschiedlichen Getreidesorten. Wohlhabende Leute konnten sich das Herrenbrot aus „weißem“ Mehl – fein ausgemahlenes Weizen- und Dinkelmehl – leisten, die ärmere Bevölkerung ernährte sich von dunklem, groben Brot oder Getreidebrei. Auch Gerste und Hafer wurde verwendet.

Grab 389: Hannes Gräßel (Beck, Vater), Hans Georg Gräßel (Großvater), Nicolaus Gräßel (Sohn, 5 Jahre)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 410: Mastian Steinlein (Beck)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 421: Georg Dreßel (Beck)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 499: Caspar Pfitzer (Beck bei der Rosen)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 766: Nicolaus Müllner (Beck)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]