Müller

Aus einem Plan von Wolf Jakob Stromer aus dem Jahr 1601 ist zu entnehmen, dass es zwischen den Nürnberger Vororten Wöhrd (im Osten) und Doos (im Westen) zwölf Mühlenanlagen mit insgesamt 131 Wasserrädern gab. Der Begriff „Mühlen“ lässt zunächst an die „klappernde Mühle am rauschenden Bach“ denken, die der Herstellung von Mehl aus Getreide dient. Derartige „Eigentliche Mühlen“ oder Mahlmühlen (Korn- oder Getreidemühlen) stellten allerdings in Nürnberg nur einem kleineren Teil der Mühlen dar. Es war jeweils abhängig vom Eigentümer oder Betreiber (nicht immer dieselbe Person) der Mühle, wie die Antriebskraft des vorbeifließenden Wasser genutzt wurde. In den Mahlmühlen trieben die Wasserräder Mahlwerke für Mehl an, um die Nahrungsversorgung der städtischen Bevölkerung zu gewährleisten. Die Mühlräder und Getriebe hatten einen großen Verschleiß und mussten oft repariert werden. Manches konnte der Mühlenbesitzer oder der Müller selbst erneuern, manchmal musste auch einer der im Land herumziehenden Mühlenärzte oder Mechaniker helfen.

Grab 191: Hans Nagel (Müller bei St. Catharina)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 1166: Michael Weischenfels (Müllner)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 1166: Michael Weischenfels (Müllner)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 1479: Hans Wilth (Müller/Mülner auf der Höffischen Weydenmühel)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 1479: Hans Wilth (Müller/Mülner auf der Höffischen Weydenmühel)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 1479: Hans Wilth (Müller/Mülner auf der Höffischen Weydenmühel = Imhofsche Großweidenmühle)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 2082: Georg Seitz (Müllner und Gastgeb bei dem Goldnen Rößlein)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]