Rechenmeister

Im Mittelalter unterrichtete der Rechenmeister im Rechnen in der jeweiligen Landessprache. In den Schulen der damaligen Zeit spielte die Mathematik keine Rolle, aber der aufblühende Fernhandel benötigte Rechenfertigkeiten vor allem zur Umrechnung von unterschiedlichen Maßen und Währungen. Gerechnet wurde damals vor allem mit Hilfe von Rechenpfennigen auf Rechenbrettern („auf Linien“), die nötigen Rechenvorschriften veröffentlichten die Rechnungsmeister in Büchern. Einer der bekanntesten war der aus Staffelstein stammende Adam Ries.

Grab 601: Stephan/Staffan Prechtel/Brechtel (Rechenmeister, geb. zu Bamberg)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 601: Stephan/Staffan Prechtel/Brechtel (Rechenmeister, geb. zu Bamberg)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 930: Damian Krawinckel (Messingschaber, Spengler, Rechenpfennigmacher)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 1329: Martin Heimert, Hans Wagner (Rechenmeister), Michael Walter
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 1329: Hans Wagner (Rechenmeister)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 1448: Hans Demminger (Spengler und Rechenpfeningmacher) und Ehefrau Catharina Cammer, Steffan Demminger (Spengler und Rechenpfeningmacher) und Ehefrauen Margaretha Gabler und Maria Buchner
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 1719: Caspar Spitzer (Rechenmeister)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 1741: Caspar Schmid (Rechenmeister an der Judengassen)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab 2022: Johann David Dötsch (Schreib- und Rechenmeister)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]
Grab D 14b: Ulrich Hofmann (Schreib- und Rechenmeister)
[ Johannisfriedhof, Nürnberg ]