Bus-Reise durch die Westtürkei 2004

Die Bus-Reise durch die Westtürkei führte 2004 in zehn Tagen durch den Westteil der Türkei. Besucht wurden Bauten aus verschiedenen kulturellen Epochen des Landes, aber auch das moderne Leben wurde nicht ausgespart.

Fahrtverlauf:

Istanbul (09.04.2004):

Die erste Station unserer Türkei-Rundreise war Istanbul, während seiner Geschichte die Hauptstadt großer Weltreiche. Wir besuchten die bekannten Kirchen und Moschen im Zentrum der Stadt. Zunächst ging es zur Hagia Sophia, der ehemaligen orthodoxen Kirche, heute ein Museum mit den Ausschmückungen aus islamischer Zeit. Als weiteres Beispiel von Bauten aus großen Epochen besichtigten wir die Blaue Moschee. Die weitläufige Anlage des Topkapi-Palastes mit dem sagenumwobenen Harem standen am Nachmittag auf dem Plan.

Bursa (10.04.2004):

Mit dem Bus ging es zunächst nach Bursa, der ersten osmanischen Hauptstadt. Wir besuchten die große Hauptmoschee und die Grüne Moschee, die einst Raststätte der reisenden Derwische war. Im Seidenbazar sahen wir Produktion, Färben und Verarbeitung von Seide. Viele bunte und sehr schöne Seidenerzeugnisse standen zum Verkauf.

Canakkale — Troja (11.04.2004):

Die weitere Fahrt ging über den Bosporus und entlang der Küste nach Canakkale. Am Nachmittag kamen wir auch zu den von Schliemann entdeckten Ruinen von Troja, dem Schauplatz der Helden aus Homers Iljas. Wir wunderten uns etwas über die Lage der unterschiedlich alten Ausgrabungen, die nicht so recht in die zeitliche Reihenfolge passten. Vor dem Tor stand auch das berühmte „Trojanische Pferd“.

Pergamon — Izmir (12.04.2004):

Der Aufstieg zum Burgberg in Pergamon war etwas beschwerlich, der Weg zum Teil durch die unregelmäßigen Steinplatten eher ein Fall für Bergsteiger. Oben kamen wir dann zur Bibliothek, zum Theater und auch zum Fundament des Zeusaltars, der in Berlin zu sehen ist. Anschließend ging es durch die weitläufige Anlage des Asklepieion, einst ein heiliger Platz und Kurort.

Ephesus — Selcuk — Kusadasi (13.04.2004):

Die Ausgrabungen in Ephesus, in der Antike eine der einflussreichsten Metropolen Kleinasiens, förderten erstaunlich viele und detaillierte Überreste zu Tage. Seit dem letzten Besuch viele Jahre zurück wurden erstaunliche Ausgrabungen gemacht und viele Gebäude rekonstruiert. Vom Artemis-Tempel, einst eines der sieben Weltwunder, sind allerdings nur geringe Reste des Fundaments vorhanden.

Didyma — Milet – Priene (14.04.2004):

Mit Priene, Milet und Didyma besuchten wir drei Städte des alten Griechenlands, die große Bedeutung als Verwaltungszentrum, ökonomisches Zentrum oder als Orakel-Stätte hatten. In den Überresten der verschiedenen Städte finden sich bemerkenswerte Zeugnisse der früheren Handwerkskunst und Technik.

Aphrodisias – Pamukkale (15.04.2004):

In der antiken Bildhauerstadt Aphrodisias sahen wir das große Theater und die Reste des Stadions, deren Ausmaße erstaunten. Von der Kunstfertigkeit der damaligen Zeit zeugen die reichen Friese der ehemaligen Tempel. Dann ging es weiter Von den Kalksinterterrassen von Pamukkale („Baumwollschloss“) ging es dann zu Fuß zum alten Ort Hierapolis und seiner Nekropole.

Hierapolis — Termessos — Antalya (16.04.2004):

Das nächste Stück der Reise ging durch die Ausläufer des Taurus-Gebirges zur Südküste. Ein Abstecher führte uns zu den pflanzenüberwucherten Ruinen der Stadt Termessos, von Alexander dem Großen einst „Adlernest“ genannt. Nach einem längeren Aufstieg konnten wir vom Theater aus bis zum Meer sehen. Beim Rückweg wären uns beinahe zwei Reiseteilnehmer verloren gegangen. Doch sie konnten rechtzeitig gefunden werden und wir beendeten unsere Fahrt in Antalya. Von dort ging es mit dem Flugzeug wieder zurück nach Deutschland

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