Die Brücken in Nürnberg

Die Brücken in Nürnberg

Die Pegnitz fließt durch Nürnberg von Osten nach Westen und trennt seit alters her die Stadt in zwei Teile, die Lorenzer und die Sebalder Seite, benannt nach den beiden großen Pfarrkirchen St. Lorenz und St. Sebald. Dass eine mittelalterliche Stadt sich an beiden Ufern eines Flusses ausbreitet, ist relativ selten und lässt sich aus der historischen Entwicklung Nürnbergs mit seinen beiden religiösen Zentren erklären. Um Handel und Gewerbe über den Fluss hinweg zu ermöglichen wurde im Laufe der Jahrhunderte Stege und Brücken gebaut, die ein enges Netz von Verkehrswegen zwischen den Stadtteilen bildeten. Einige der Übergänge sind Zerstörungen oder dem Verfall zum Opfer gefallen, andere sind bis heute erhalten oder aufgrund ihrer Bedeutung immer wieder erneuert worden. Eine kleine Wanderung entlang der Pegnitz von der Wöhrder Wiese im Osten bis zur Hallerwiese im Westen, wenn der Fluss die Stadt verlassen hat, ist auch eine kleine Wanderung durch die Stadtgeschichte von Nürnberg.

 

Steubenbrücke und Franz-Joseph-Strauß-Brücke

Die heutige Steubenbrücke hatte Vorläufer im 19. Jahrhundert. Vor der Mitte des 19. Jahrhunderts reichten große Gärten auf der Wöhrder Wiese von der Ostseite her bis an die Stadtbefestigung zwischen Frauentor und Wöhrder Tor, der Einmündung der Inneren Cramer-Klett-Straße. Mit dem Aufkommen von Industrie und Handel stieg der Bedarf an Verkehrsverbindungen entlang der Stadtmauer. Der Stadtrat baute daher entlang dem Stadtgraben einen Fahrweg. Zwei steinerne Brückenbauwerke von je 50 Fuß Spannweite führten über die Pegnitz, die hier in die Stadt gelangt. Die eine hieß „Steinerne Brücke“, die andere „Schiefe Steinerne Brücke“, da sie um 30 Grad aus der Flucht abwich. Die Kasemattenbrücke, wie sie ursprünglich hieß, wurde dann nach dem deutsch-amerikanischen General Friedrich Wilhelm von Steuben umbenannt.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde eine weitere Brücke, die „Neue Steubenbrücke“, weiter östlich erstellt und nach dem Tod des bayerischen Ministerpräsidenten Strauß im Jahr 1989 in „Franz-Joseph-Strauß-Brücke“ umbenannt.

 

Brücken und Stege auf der Insel Schütt

Ursprünglich gab es in der Pegnitz in Nürnberg innerhalb der Stadtbefestigung drei Inseln, die Kleine und Große Insel Schütt unmittelbar nach dem Eintritt in die Stadt und die Trödelmarktinsel kurz bevor der Fluss die Stadt verlässt. Im Bereich der Schütt gab es mehrere Brücken und Stegen, über die die Inseln mit dem Lorenzer bzw. Sebalder Ufer verbunden waren.

Agnesbrücke

In der Nähe des Pegnitz-Einflusses in die Stadt befand sich eine Brücke zur Lorenzer Seite, die zunächst aus Holz bestand.  Sie trug seit der Mitte des 15. Jahrhunderts ganz unterschiedliche Namen, die sich durch den Aufbau und die Lage erklären:

Mehrere Jahrhunderte befand sich auf dem Gelände bei der Hinteren Insel Schütt das Wildbad, eine Badeanstalt für die Nürnberger Gesellschaft. Deshalb wurde die Brücke als „Hölzerne Brücke beim Wildbad“ bezeichnet. Nachdem im 15. Jahrhundert der Heumarkt und die Heuwaage auf die Große Insel Schütt verlagert wurden, nannte man sie die „Alte Heubrücke“ oder im Gegensatz zur neueren und aus Stein gefertigten Schuldturmbrücke die „Hölzerne Heubrücke“. Offiziell wurde sie 1894 in „Agnesbrücke“ umbenannt. Ein Steinbau ersetzte nach dem Zweiten Weltkrieg die zerstörte Holzkonstruktion.

Fischerstege

Seit ca. 1600 bis ins 20. Jahrhundert verbanden zwei überdachte Holzstege die große und die kleine Insel Schütt miteinander und mit der Sebalder Seite der Stadt. Die Kleine Insel Schütt war im Mittelalter durch den Ausbau eines Mühlenkanals für die dort ansässigen unterschiedlichen Mühlen entstanden.  Nach dem 2. Weltkrieg wurde diese kleine Insel, die früher als „Zwischen den Stegen“ bezeichnet wurde, an das Sebalder Ufer angegliedert. Aus der Unteren und der Oberen Fischergasse wurde  die Fischergasse neu angelegt. Im Bereich der ehemaligen kleinen Insel Schütt  befinden sich jetzt die Gebäude des Studentenhauses und der Mensa der Uni Nürnberg.

„Hoher Steg“

Die hohe Überdachung war wohl der Grund für den Namen des Steges zwischen großer und kleiner Insel Schütt. Nach dem Krieg wurde er wieder aufgebaut und verbindet die Hintere Insel Schütt (ehemals Große Insel Schütt) mit dem Andreij-Sacharow-Platz auf der Lorenzer Seite.

Katharinensteg

Auf Höhe der heutigen Brücke beim Cinecitta (Kinokomplex) befand sich früher ein Steg, der eine Verbindung der Grossen Insel Schütt mit dem Lorenzer Pegnitzufer herstellte. Sie wurde bereits 1595 durch ein Frühjahrshochwasser zerstört, danach aber wieder aufgebaut. Heute befindet sich dort eine moderne Stahlbrücke.

 

Brücken und Stege über die Pegnitz in der Stadt

Wer von der Lorenzer Seite zur Sebalder Seite oder umgekehrt wollte, musste immer über einen der Übergänge, die anfangs meist aus Holzstegen oder Holzbrücken bestanden. Die in früherer Zeit viel wildere und unberechenbare Pegnitz machte vielfach den Bau von steinernen Brückenbauten nötig, da Überschwemmungen, Eisgang und auch Feuer in Nürnberg häufig die Holzbauten zerstörten.

Schuldturmbrücke oder Heubrücke

Die ursprüngliche Brücke bestand aus Holz und gehörte zur vorletzten Stadtbefestigung Nürnbergs. Da sie am Schuldturm, dem Schuldnergefängnis auf der Insel Schütt, mündete, war sie als „Schuldturmbrücke“ oder „Brücke bei dem Schuldturm“ bekannt. Als im 15. Jahrhundert der Heumarkt und die Heuwaage auf die Insel Schütt verlagert wurden, erhielt sie die Bezeichnung „Heubrücke“. Im Laufe der Zeit wurde der Holzbau durch eine Steinbrücke ersetzt und immer wieder erweitert. Heute ist sie mit der angrenzenden Spitalbrücke verbunden, die beiden Steinbögen unter dem modernen Überbau stammen vom Neubau wegen Baufälligkeit aus dem 19. Jahrhundert.

Spitalbrücke

Der Brückenbau vor dem alten Spital zum heiligen Geist führte von der Insel Schütt zum auf der Sebalder Seite liegenden ehemaligen Kirchhof des Heilig-Geist-Spitals (heute Hans-Sachs-Platz) nach Norden. Im 19. Jahrhundert wurde sie ebenso wie die Heubrücke als Steinbrücke erneuert und in der Folge beide Brücken verbreitert und miteinander verbunden.

Königsbrücke oder Museumsbrücke

Die ursprünglich als Holzbrücke auf zwei steinernen Bögen errichtete Brücke lag in der Nähe des damaligen Franziskanerklosters oder Barfüßerklosters auf der Lorenzer Seite.  Gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichtet fiel sie bereits ca. 100 Jahre später einem Hochwasser zum Opfer und wurde durch einen vorläufigen Brückenbau, eine gepflasterte Holzbrücke, ersetzt. Diese verfiel im Laufe des folgenden Jahrhunderts, so dass sie schließlich einer Steinbrücke Platz machen musste, die allerdings relativ schmal war. Zu Ehren Kaiser Leopolds I. und König Joseph I. wurde sie als „Josephsbrücke“ bzw. „Königsbrücke“ benannt. Ein weiterer Name „Plobenhofbrücke“ bezieht sich auf den angrenzenden Plobenhof auf der Sebalder Seite, der einer Familie „Plauen“ oder „Ploben“ gehörte.  Als „Obere Brücke“ wurde sie wohl im Vergleich zu der weiter flussabwärts gelegenen „Steinernen Brücke“ bezeichnet.

Die Reste des ehemaligen Franziskanerklosters („Barfüsserkloster“, heute Königstraße 1) waren im 19. Jahrhunderts von der Gesellschaft Museum, einer Geselligkeits- und Lesegesellschaft, übernommen und zu einem Museum umgebaut worden. Deshalb erhielt die Brücke den heute noch gebräuchlichen Namen „Museumsbrücke“. Sie wurde nach den Zerstörungen im 2. Weltkrieg breiter wieder aufgebaut und auch wieder mit den restaurierten Aufbauten ausgestattet.

Fleischbrücke

An der engsten Stelle der Pegnitz in Nürnberg befindet sich seit dem 12. Jahrhundert die älteste Brücke der Stadt. Zunächst aus Holz errichtet wurde sie mehrfach durch Brand oder Hochwasser zerstört. Auf Grund der räumlichen Nähe zu den Fleischbänken (Verkaufsstellen für Fleisch) erhielt sie den Namen Fleischbrücke. Die im Jahr 1487 erbaute zweibogige Steinbrücke wurde durch ein Hochwasser stark beschädigt. Sie wurde durch die noch heute bestehende einbogige Steinbrücke mit der zur damaligen Zeit größten Spannweite ersetzt. Auf einem Fundament von über 2000 Pfählen überspannt sie 27 m. An beiden Ufern fangen massive Widerlager und 400 der sonst eher selten eingesetzten Schrägpfähle die Schubkräfte der sehr flachen Brücke ab. Sie besteht aus dem rötlichen Burgsandstein, der in der Gegend von Wendelstein gebrochen wurde, und ist mit über 15 m Breite als Verkehrsweg für Fahrzeuge und nicht nur für Fußgänger  ausgelegt.

Vom 1. März 1596 bis Ende 1598 wurden die Arbeiten unter der Oberbauleitung des Ratsbaumeisters Wolf Jacob Stromer durchgeführt unter maßgeblicher Mitarbeit des Steinmetzmeisters Jakob Wolff (Natursteinmauerwerk) und des Werkmeisters Peter Carl  (Planung), dessen Grab auf dem Friedhof St. Rochus zu sehen ist (Grab 1095)

Das Bauwerk wurde Ende 1598 vollendet und kostete 82.172 Gulden. Im Februar 1599 wurde noch ein seitliches Portal errichtet, auf dem ein steinerner Ochse in Lebensgröße auf einem Sockel liegt. Daran befindet sich das berühmte Distichon des damaligen Rathschreiber Christoph Girsner:

Omnia habent ortus suaque incrementa: Sed ecce
Quem cernis numquam bos fuit hic uitulus

Alle Dinge haben einen Anfang und ein Wachstum, aber siehe:
Niemals ist der Ochse, den du hier siehst, ein Kalb gewesen

Schleifersteg oder Pfannensteg

Ein Holzsteg verband seit dem 15. Jahrhundert die auf dem Trödelmarkt (Säumarkt) befindliche Schleif- und Poliermühle mit der am Sebalder Nordufer der Pegnitz liegenden Pfannenmühle, einer Mahlmühle, und mit dem Platz „Zwischen den Fleischbänken“ auf der Sebalder Seite. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg  wurde er zunächst durch eine Stahlkonstruktion ersetzt, die Jahr 1956 wegen der Hochwasser-Regulierung der Pegnitz einer Stahlbetonbrücke einige Meter flussabwärts weichen musste.

Untere Karlsbrücke oder Nördliche Karlsbrücke

Von der Trödelmarktinsel führt eine Sandsteinbrücke zur Sebalder Altstadt nördlich der Pegnitz. Sie wurde im Jahr 1486 erbaut und ist weitgehend im Originalzustand erhalten. Im Laufe der Jahre trug sie ganz unterschiedliche Namen. Da auf der Insel im Mittelalter ein Markt stattfand, auf dem auch Schweine gehandelt wurden, hieß sie auch „Säubrücke“. Der Name „Dörrersbrücke“ oder „Derresbrücke“ leitet sich ab von einem der Häuser auf der Sebalder Seite, das einst der Patrizierfamilie Derrer oder Dörrer von Unterbürg gehörte. Ein weiteres Haus am Sebalder Ufer gehörte einem Bürger mit Namen „Bitrold“ oder „Bitterhold“. Daher rührt der Name „Bitterholzbrücke“ oder „Holzbrücke“.

Heute ist sie zusammen mit der Oberen oder südlichen Karlsbrücke Teil der „Karlsbrücke

Obere Karlsbrücke oder Südliche Karlsbrücke

Zunächst als einfache Holzbrücke zur Verbindung der Trödelmarktinsel mit dem Stadtteil St. Lorenz erbaut wurde sie Mitte des 15. Jahrhunderts durch die „Hängende Brücke“ ersetzt, eine an Steinpfeilern hängende, überdachte Holzbrücke. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde diese wiederum ersetzt durch eine relativ lange und breite Holzbrücke, was ihr den Namen „Lange Brücke“ einbrachte. In die Brücke waren auf beiden Seiten Krämerbuden eingebaut, in denen Händler ihre Waren feilboten. Die Krämen wurden mit den Buchstaben des Alphabets gekennzeichnet (ein in Nürnberg häufiger verwendetes Ordnungsprinzip: siehe Türme der Stadtummauerung). Davon bekam die Brücke dann den Namen „A B C-Brücke

Im 18. Jahrhundert war die Brücke inzwischen so baufällig, dass sie durch eine zweibogige Steinbrücke ersetzt werden musste. Zu Ehren des damaligen Kaisers Karls VI. und seiner Gattin Elisabeth wurde sie dann auch „Kaiserbrücke“ oder „Elisabethbrücke“ genannt. Allerdings hat sich bis heute der Name „Karlsbrücke“ erhalten

 Henkersteg

Auf der westlichen Spitze der Trödelmarktinsel steht der Henkerturm mit dem Henkerhaus und den nördlichen Bögen, die zum Wassersturm am Weinstadtel führen. Sie sind die Reste einer alten Stadtummauerung und waren der Wohnsitz des Nürnberger Henkers. Dieser durfte als Unreiner nicht in der Stadt wohnen, damit die Mitbürger nicht auch unrein wurden. Von diesem ehemaligen Gefängnisturm führt der überdachte Henkersteg zum südlichen Pegnitzufer beim Unschlitthaus. Im Laufe der Jahrhunderte wurde er mehrfach erneuert und verändert.

 Steinerne Brücke oder Maxbrücke

Als Mitte des 15. Jahrhunderts zwischen dem „Neuen Bau“ (heute Maxplatz) und dem Unschlittplatz eine Pegnitzübergang hergestellt wurde, war dies die einzige vollständig steinerne Brücke der damaligen Zeit in Nürnberg. Daher hieß sie „Steinerne Brücke„. Zunächst eine ganz gerade Brücke bekam sie später zwei Geschützrondelle in der Brückenmitte angebaut zur Verteidigung des Flusslaufs. Zu Ehren des bayerischen Königs Maximilian Joseph I. erhielt sie 1810 den Namen „Maxbrücke“. Der Brand des Wasserturms der Nägeleinsmühle an der Sebalder Seite beschädigte die Brücke so stark, dass sie erneuert werden musste und nach Plänen des städtischen Baurat Solger durch eine etwas höhere Brücke ersetzt wurde, die am 28.11.1852 eröffnet wurde.

 Kettensteg

Innerhalb der Westtormauer führte bei der Frohnveste seit dem Ende des 15. Jahrhunderts ein Holzsteg über die Pegnitz. Er bildete einen bedeckten Gang und hieß „Trockensteg“ oder „Truckensteg“ oder „Trutensteg“, weil man auf ihm trocken oder trucken gehen konnte. Der Steg besaß an beiden Enden Türen, die in der Nacht geschlossen wurden. Später hieß der Steg auch „Steg am Irrertörlein“ oder „Steg beim Hallertörlein“. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde er durch eine Brückenkonstruktion ersetzt, die eine technische Pionierleistung darstellte. An Ketten hängend und in der Mitte durch einen Pfeiler gestützt überbrückt der neue, über 80 m lange Steg die Pegnitz. Geplant und gebaut wurde die Brücke von dem Mechaniker Konrad Georg Kuppler, der später Professor an der Polytechnischen Schule in Nürnberg wurde. Diese erste frei schwebende Metallbrücke mit über 400 Holzbohlen wurde am 31.12.1824 eröffnet.

 

Brücken und Stege außerhalb der Stadt

Hohe Steinerne Brücke

Außerhalb der letzten Stadtbefestigung führte der Fahr­weg um die Stadt im Bereich der Frohnveste an der Stelle über die Pegnitz, an der der Fluss die Stadt verlässt. Um unabhängig von einer Überfahrt mit Kähnen zu sein baute man bereits Mitte des 16. Jahrhunderts eine zweibogige Holzbrücke in der Nähe des Hallertürleins, eines Fußgängerdurchlasses zur Hallerwiese. Sie erhielt den Namen „Brücke vor dem Hallertürlein“. Allerdings fiel sie bereits Ende dieses Jahrhunderts einem Hochwasser zum Opfer und wurde durch eine Holzbrücke aus Eichenholz auf Steinpfeilern ersetzt. Im Jahre 1697 schließlich erfolgte der Bau einer zweibogigen Steinbrücke, der höchsten Brücke der Stadt und damals der einzigen, die auch bei großem Hochwasser passierbar war.

Großweidenmühlsteg

Zwischen den beiden Mühlenkomplexen „unter den Weiden“, Großweidenmühlen und Kleinweidenmühle bestand seit 1487 ein Holzsteg als Fußgängerverbindung. Auch er wurde immer wieder beschädigt oder zerstört. Nach dem zweiten Weltkrieg erneuert, verbindet der Großweidenmühlsteg heute wieder die beiden Nürnberger Stadtteile St. Johannis und Himpfelshof (Gostenhof) über die Pegnitz hinweg.

 

 


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