Hallertorbrücke

Die Hohe steinerne Brücke oder Hallertorbrücke in Nürnberg

Brücken in Nürnberg

Hohe Steinerne Brücke (rechter Pegnitzarm)

Außerhalb der letzten Stadtbefestigung führte der Fahr­weg um die Stadt im Bereich der Frohnveste an der Stelle über die Pegnitz, an der der Fluss die Stadt verlässt. Um unabhängig von einer Überfahrt mit Kähnen zu sein baute man bereits Mitte des 16. Jahrhunderts eine zweibogige Holzbrücke in der Nähe des Hallertürleins, eines Fußgängerdurchlasses zur Hallerwiese. Sie erhielt den Namen „Brücke vor dem Hallertürlein“. Allerdings fiel sie bereits Ende des 16. Jahrhunderts ebenso wie Fleischbrücke und Henkersteg einem Hochwasser zum Opfer und wurde durch eine Holzbrücke aus Eichenholz auf Steinpfeilern ersetzt. Während des 17. Jahrhunderts wurden mehrfach Ausbesserungsarbeiten nötig, weshalb im Jahre 1697 schließlich der Bau einer zweibogigen Natursteinbogenbrücke erfolgte. Die „Hohe Steinerne Brücke“ war die höchsten Brücke der Stadt und damals die einzige, die auch bei großem Hochwasser passierbar war.

Im 20. Jahrhundert musste die Brücke zweimal durch Stahlbetonbogenkonstruktionen mit Vorsatzschalen aus Naturstein verbreitert werden. In jüngster Zeit wurde die gesamte Brückenkonstruktion generalsaniert und in der Tragfähigkeit den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Zusätzlich wurde im Rahmen der Arbeiten eine neue Verbindung am südlichen Pegnitzufer vom Kontumazgarten zur Innenstadt geschaffen.

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